Tuesday, January 11. 2011
Wer kennt es nicht? Man steht irgendwo harmlos in einer Schlange, um ein Produkt käuflich zu erwerben und schon sind sie da: Leute, die sich einfach vordrängen, oder es sonstwie schaffen früher bedient zu werden, als die, die bereits vor ihnen da waren. Manchmal möchte ich sie einfach nur in der Luft zerfetzen.
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Monday, March 22. 2010
Ja, ich bin Nichtraucher und ja, ich steh dazu. Man möge mich anklagen und/oder verachten, aber ich habe eine Unterstützungserklärung für das Volksbegehren unterschrieben, dass ein komplettes Rauchverbot in Österreichs Lokalen anstrebt. Wer Interesse daran hat, dem lege ich die Seite www.nichtraucheninlokalen.at ans Herz.
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Monday, May 18. 2009
Wie kann denn das sein? Wie kann es da jemand wagen, gegen die Förderung der Wirtschaft zu schreiben, gegen die Beteiligung am größten Forschungsprojekt der Menschheit? Man kann es wagen, und ich finde, meine Gründe sind gar nicht mal so schlecht. Lest also meine konspirative Argumentation, warum ich glaube, daß wir ruhig aus CERN aussteigen können. Nicht unbedingt wegen des Geldes, sondern auch wegen der Symbolik.
Continue reading "Raus aus CERN!"
Tuesday, March 24. 2009
So, der Flohack hat mich überredet mich hier auszubreiten, also werd ich jetzt das erste Mal in meinem Leben einen Eintrag in einem Blog schreiben. ^-^
Ich hab grade die Seite http://www.earthhour.org/home/ entdeckt. Es geht um eine Aktion des WWF, die zum Ziel hat, soviele "Votes for Earth" wie möglich zu sammeln, um die dann bei der Weltklimakonferenz im Dezember in Kopenhagen den teilnehmenden Regierungsoberhäuptern, die das Nachfolgemodell des Kyoto-Protokolls beschließen werden, vorzulegen. Das Ziel sind 1 Millarde Stimmen.
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Thursday, December 11. 2008
Seminarangebot für Männer
Workshop für Männer organisiert vom Bundesministerium für Bildung und Forschnung
Thema: Intelligent werden wie eine Frau
Ziel: Die Teilnehmer sollen für eine faszinierende Erfahrung (die Benützung
des Gehirns - wenn eines vorhanden ist) begeistert werden .
Voraussetzung: Die Breitschaft, etwas erlernen zu wollen (auch wenns schwer fällt)
Programm: 4 Module
Modul I - obligatorisch
1.) Lernen ohne Mutter zu leben (2000 Std)
2.) Die eigene Frau ist nicht die Mutter (350 Std)
3.) Verstehen, dass Fußball nichts anderes ist als eine Sportart (500 Std)
Modul II - leben zu zweit
1.) Ihre Freunde akzeptieren (500 Std)
2.) Urinieren = eine Kunst ??? Praktische Übungen mit Videoaufnahmen (100 Std)
3.) Die Frau befriedigen, bevor sie mit dem Vorspiel beginnt (1500 Std)
4.) Wie erreiche ich einen Wäschekorb ohne mich dabei zu verlaufen (500 Std)
5.) Erkältung bringt den Mann nicht um ! (25 Std)
6.) Treue = nicht nur ein Wort! (1900 Std)
7.) Blumen und Schmuck schenken, auch nach der Hochzeit (1000 Gründe)
Modul III - Freizeit
1.) Bügeln - praktische Übungen
2.) Wie bringe ich den Abfall raus
3.) Div. Hausarbeiten
Modul IV - Kochkurs
1.) Anfänger: Herd *ON *OFF / Fortgeschrittene: Wie koche ich Wasser ?
Sunday, November 2. 2008
Samstag, der ein Feiertag ist. Es kann nichts schlimmeres in dieser Stadt geben. Freitags einkaufen schon ab Mittag unmöglich, als wäre der Krieg ausgebrochen. Samstag dann die Zombie-Panik-Attacke auf die offenen Billashops an den Bahnhöfen. Leere Milchregale so weit das Auge reicht. Schlangen über Schlangen. Verschwitzte Mitarbeiter schaufeln die letzten Reste zum Verkauf aus dem Lager. Wann bitte, wann bekommen wir endlich die Ladenöffnungszeiten, die wir wirklich benötigen? Wir sind glaub ich das einzige Land in der EU, welches so rückständig mit diesem Thema umgeht. Nur Irland könnte noch schlimmer sein. Und wehe, es kommt jetzt einer mit dem sozialen Schutzaspekt. Dann komme ich mit dem Schwedenmodell. Weil immerhin ist Schweden ja soooo viel besser in allem, die machen es ja wirklich richtig. Sagen uns unsre linken Politiker immer. In Schweden haben die Läden jeden Tag so zwischen 8 und 10 offen. Ohne daß es für die Angestellten ein Problem wäre. Es ist untragbar für einen 45h-Woche-Angestellten wie mich, der noch dazu Single ist, bescheuerte Öffnungszeiten in den Läden zu haben und dann noch teure Lebensmittel. Ich will meine verdammten Cornflakes auch dann in Ruhe einkaufen können, wenn ich erst zu Hause draufkomm, daß ich sie vergessen habe. Und nicht mit Nichts am Tisch mich nur ärgern müssen. Leute in der Politik, kapiert es doch endlich, die Parolen der Siebziger haben ausgedient. Wir wollen flexibel sein, wir wollen uns die Nächte um die Ohren schlagen, die Welt dreht sich entweder mit uns, oder über uns drüber. Also - weg mit dem Ladenschlußgesetz! F.
Sunday, September 28. 2008
Österreich hat also gewählt, und jedes Volk kommt die Regierung, die es verdient. So sagt man jedenfalls.
Es stellt sich aber trotzdem die Frage, ob es nicht so ist, daß subjektiv einige nach dem heutigen Tag nicht das Gefühl haben werden, das zu verdienen. Ich persönlich halte mich normalerweise mit politischer Kritik sehr zurück, aber diese Wahl läßt mich auch nicht kalt.
Rechtstrends gibt es nun schon seit den Neunziger-Jahren, doch das heute Ergebnis ist mehr als leicht alarmierend: 30 Prozent der Wähler wünschen sich eine rechte Regierung. Warum ist das so? Ist es echt so ein Gesinnungswandel, der stattgefunden hat? Oder doch so viele Protestwähler?
Ich persönlich finde, man hat bei den großen Parteien vieles falsch gemacht. Es wurde mit Dingen argumentiert, und es wurden Besipiele konstruiert, die niemanden angesprochen haben:
- die Studiengebühren abzuschaffen, freut die Studenten, aber wie viele sind das? Wie viele der 6 Millionen Menschen reagieren überhaupt auf so eine Jubelmeldung mit gleichgeschalteter Euphorie?
- Teuerung, Pflege und so weiter: Auch hier vermisse ich die notwendige Breite. Offenbar sind diese Themen den Menschen gar nicht so wichtig, wie immer behauptet wurde. Ganz im Gegenteil: wir sind alle schon damit übersättigt, können diese Worte nicht mehr hören.
- Probleme der Arbeiter, Bürger, Bauern konnten nicht getroffen werden. Auch die vollkommen verfehlte EU-Politik der letzten Jahre konnte niemand zugeben, geschweige denn Lösungen anbieten.
Wiederum werden SPÖ/ÖVP in eine große Koalition versuchen zu gehen. Und wir werden in 2, 3 Jahren wieder wählen. Wie stark wird rechts dann sein? Können die Parteien bitte endlich versuchen, die Bürger zu beruhigen, ihnen die EU so zu erklären daß sie alle verstehen (derzeit braucht man dazu Matura oder ein abgeschlossenes Studium) und auf ihre Wünsche und Sorgen einzugehen anstatt immer nur abgedroschene Sprüche zu klopfen?
Oder wir bekommen einen Kanzler Strache. Vielleicht soll man die Rechten nur mal machen lassen. Vielleicht zeigen sie ja selber, daß sie nicht regieren können. Oder aber: Die Menschen wären sehr zufrieden. Selbst wenn wir blau jetzt verhindern, dieser Damm birst demnächst. Ein oder zwei Wahlen maximal, dann sind sie die führende Kraft im Land. Geschaffen durch jene, die sie immer verhindern wollten.
Offenbar war die Politik der Ausgrenzung (vor allem SPÖ) die falsche. Wird diesen Fehler noch jemand korrigieren?
F.
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